Interseroh betreibt bundesweit fünf moderne Schredder-Anlagen mit verschiedenen Leistungen für die Aufbereitung von Karossen und leichtem Mischschrott.
Funktionsweise der Schredder
Das zu zerkleinernde Material wird mittels einem Zuführband bzw. einem Hydraulikbagger dem Schredder zugeführt. Anschließend wird dieses Material über eine Ambosskante geführt, wo es durch rotierende Hämmer in kleine, faustgroße Stücke zerschlagen wird.
Die Hammermühle dreht sich je nach Standort der Anlage mit einer Leistung von 500 bis 2000 PS.
Der Schredder zerkleinert das Material so, dass man durch nachgeschaltete Separationstechniken die optimale Größe und eine sortenreine und homogene Fraktion erhält.
Entstehung von Schredder-Stahlschrott
Direkt nach dem Schredder-Prozess werden mittels magnetischer Trennung die Eisenteile von den übrigen Materialien getrennt. Der so gewonnene Schredder-Stahlschrott hat einen Eisenanteil von ca. 95% und kann dank der guten Qualität direkt zur Stahlerzeugung eingesetzt werden.
Die eisenfreie Restfraktion die beim Schredder-Prozess anfällt verbirgt neben der entsorgungspflichtigen Shredderleicht- und schwerfraktion große Mengen an NE-Metallen. Um diese wertvollen Rohstoffe zurückzugewinnen, verfügen unsere Shredderanlagen über weitere nachgeschaltete Aufbereitungstechniken. Hier wird z.B. mit Hilfe von Wirbelstromtrennung NE-Metalle von anderen Bestandteilen (z.B. Gummi, Holz, Kunststoff, etc.) getrennt. Hinzu kommen je nach Anlage noch weitere Aufbereitungstechniken wie z.B. Siebtrommeln oder Permanentmagnettrommeln.
Mit Hilfe unserer leistungsstarken und hochmodernen Schredder-Anlagen und der nachgeschalteten Aufbereitungstechnik leistet die INTERSEROH SE einen weiteren Anteil im Bereich des Umweltschutzes. Selbstverständlich sind alle Anlagen nach dem Bundesimmissionsschutz-Gesetz genehmigt.